Warum ein Monitorstativ die optimale Ergänzung deines Studiotischs darstellt

Porto-V – so heißt das neueste Baby in der Sessiondesk-Familie. Wie bei unseren Studiotischen, haben wir auch bei diesem Monitorstativ versucht, ein schlankes und zeitloses Design mit vielen durchdachten Funktionen zu verbinden. Ganz am Anfang stand für uns die Frage: Was zeichnet ein gutes Monitorstativ aus? Und warum sollen wir ein separates Stativ anbieten, wenn ein Großteil unserer Studiotische doch bereits eine Ablage für Studiomonitore bietet? Wer profitiert also von einem professionellen Monitorstativ?

Die aktuelle Studioguide-Folge hat die Antworten.

Stativ vs. Tisch? Weit gefehlt…

Selbstverständlich sind wir davon überzeugt, dass der Porto-V die ultimative Stativlösung für dich ist. Schließlich bietet er unserer Meinung nach alles, was Du für eine professionelle Ablage und Ausrichtung deiner Studiomonitore brauchst. Bevor wir jedoch näher auf den Porto-V eingehen, wollen wir ein eventuelles Missverständnis aus der Welt räumen: Der Porto-V ist keine Konkurrenz, sondern eine sinnvolle Ergänzung zu unseren Studiotischen.

Während das Modularsystem konstruktionsbedingt über keine Ablagefläche für Lautsprecher verfügt, bieten die oberen Ablageflächen unserer BASIC-Serie Platz für Studiomonitore verschiedener Größen, lassen sich aber auch für anderes Equipment verwenden – etwa einen Laptop, ein Meter und warum nicht auch für eine Grünpflanze?

Trotzdem profitieren auch Anwender eines GUSTAV, QUINTAV oder OKTAV von einem separaten Monitorstativ.

Do it like the Pros?

In den einschlägigen Studio-Foren findest Du unzählige Threads, die sich mit der Frage beschäftigen: Studiomonitore auf der Ablagefläche eines Pultes – Ja oder Nein? Immerhin finden sich ausreichend Foto-Beispiele aus Top-Studios, die ihre ergänzenden Nahfeldabhöre(n) aufrecht oder liegend auf einer SSL- oder Neve-Konsole platziert haben. So schlimm kann das also doch nicht sein, oder?!

Ist es auch nicht – vorausgesetzt, Du beachtest ein paar grundlegende Regeln bei der Ausrichtung der Lautsprecher. In der Studioguide-Folge Warum brauche ich überhaupt ein professionelles Tonstudiomöbel? haben wir diese bereits aufgezählt.

Warum sollte ich in diesem Fall trotzdem über die Anschaffung eines separaten Stativs nachdenken? Und was bietet der Porto-V im Speziellen?

Flexibilität ist Trumpf

Ganz klar: Mit einem Monitorstativ kannst du deine Präzisionsinstrumente deutlich exakter und flexibler auf deine Abhörposition („Sweet Spot“) ausrichten – sowohl in der Höhe, in der Breite als auch in der Winkelung. Zudem benötigen insbesondere größere 2-Wege-Monitore ab einem Tieftöner-Durchmesser von 8‘‘ aufwärts sowie 3-Wege-Systeme einen gewissen Abstand zum Hörer, um sich voll entfalten zu können. Gleichzeitig kannst du mit einem verstellbaren Stativ unterschiedliche Modelle und Größen stets perfekt an deine Hörposition anpassen – ein Vorteil, den dir ein fester Tisch nicht bietet.

Diese Aufgaben können beinahe alle professionellen Monitorstative für den Studioeinsatz übernehmen. Warum soll es dann speziell unser Porto-V sein?

Einheitliches Design

Gleiches Design, gleiche Oberflächen-Materialien, gleiche Qualität – mit der Kombination aus einem Sessiondesk und dem Porto-V bekommst Du alles aus einer Hand. Die Basis des rund 25 kg schweren Stativs bildet eine Aluminium-Konstruktion mit einem massiven Stahlkern, der höchste Standsicherheit sowie minimierte Vibrationen in der Abhörpraxis gewährleistet. Zudem ist der Porto-V aus POLIPLEX gefertigt – ein Material, das nur wir verwenden. Die Kombination aus Multiplex-Birke und Polyurethane-Beschichtung mit mattem Finish sorgt nicht nur für eine enorme Robustheit und Langlebigkeit, sondern trägt auch zum eleganten Design des Porto-V bei.Um unterschiedlichsten Anforderungen gerecht zu werden, kannst du den Kopf des Porto-V flexibel an deine Abhörumgebung anpassen. So lässt sich die Monitor-Auflagefläche im Bereich von 82 cm bis 124 cm in 6-cm-Intervallen in der Höhe verstellen (die Fußkonstruktion bietet eine weitere Höhen-Feinjustierung um 15 mm).

Weiterhin kannst du den Neigungswinkel in zwei Stufen (3° und 5°) anpassen und die Auflagefläche um 90° drehen, um deine Studiomonitore horizontal auszurichten. Damitdeine teuren Schätzchen nicht verrutschen, haben wir die Kopfplatte mit einer hochwertigen, rutschfesten Polymerschicht überzogen.

Kabel & Spikes

Ein weiterer Vorteil gegenüber der Platzierung auf dem Studiotisch: Signal- und Netzkabel lassen sich über einen integrierten Kabelkanal auf der Stativrückseite bis hinab zu einer Öffnung im Fuß des Porto-V führen. Auf diese Weise vermeidest Du nicht nur optisch störende Kabelwege, sondern auch potenzielle Gefahren, die zur Beschädigung deiner Lautsprecher führen können.

Last but not least: Mit einem professionellen Stativ spielen deine Monitore sauberer und können zu 100% zeigen, was sie können. Das Zauberwort lautet „Akustische Entkopplung“. Dabei wird verhindert, dass die Schallenergie des Lautsprechergehäuses den Untergrund zum Schwingen anregt, was sich wiederum auf das Lautsprechersystem auswirkt und die Präzision der Wiedergabe verringert.

Der Porto-V arbeitet mit den SuperSpikes© der norwegischen Firma Soundcare. Diese sorgen dank exzellenter Entkopplung des Stativs vom Boden für eine deutlich verbesserte Tieftonwiedergabe und Transparenz sowie für reduzierte Verzerrungswerte.

 

 

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